Markt - Info

365 Tage deutsche Kartoffeln

Speisekartoffeln

„365 Tage im Jahr – deutsche Kartoffeln“

Die durchgängige Versorgung des Lebensmitteleinzelhandels mit deutschen Kartoffeln ist eines der wichtigsten Ziele im Markt. In diesem Jahr wird die Umsetzung wahrscheinlich auch gelingen. Die Gründe dafür sind, zum einen das verhaltene Frühjahrsgeschäft und zum anderen die guten Qualitäten in Verbindung mit ausreichend Kühlkapazitäten. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist der Umsatz in den Monaten April und Mai trotz guter Qualitäten etwas schwächer gewesen. Die Mengen sind daher nicht so zügig geräumt worden, und man kann noch bis in den Mai auf gute Qualitäten zurückgreifen. Hier bewahrheitet sich natürlich auch die alte Weisheit: „ Eine knappe Ernte wird niemals leer.“ Ist man zu Beginn der Vegetation noch davon ausgegangen, dass die Mengen wesentlich reduziert sind, verfügt man nun noch über nennenswerte Mengen, sogar im Premiumbereich. Des Weiteren konnte durch die Umstellungen der Sortierungen (Vermarktung in diesem Jahr ab 35+) eine bessere Auslastung der Partien geschaffen werden. Dies führte zwar zu einem erheblichen Mehraufwand in der Aufbereitung, erscheint rückblickend jedoch für alle Beteiligten als vorteilhaft. Zukünftig wird diese Sortierung jedoch nicht durchsetzbar sein. Eine Vermarktung ab 40+ wird in Zukunft der Standard bleiben. Die optische Homogenität mit einer ansprechenden Einstiegsgröße ist für den Verbraucher und dessen Kaufverhalten wesentlich.  Mit der ersten festschaligen Ware aus der Pfalz kann voraussichtlich  ab der KW 24 gerechnet werden. Der genaue Verlauf ist natürlich von der weiteren Entwicklung des Wetters abhängig. Die sich andeutende Frühjahrstrockenheit könnte unter Umständen noch zu einer Verschiebung der Prognosen führen.

Der Import von Frühkartoffeln läuft in diesem Jahr wesentlich ruhiger. Es drücken weniger Mengen aus dem Ausland auf den heimischen Markt. Ein Grund dafür sind nicht unbedingt reduzierte Erntemengen, sondern die neu gewonnen Märkte der Importeure. Osteuropa und Russland fragen ebenfalls vermehrt Frühkartoffelmengen nach. Zwar werden die alten europäischen Kunden von den Importeuren vorrangig bedient, die offenen Mengen finden dann aber schnell einen Weg. Diese Konstellation konnte vermehrte Lagerhaltung und damit einen vermehrten Angebotsdruck vom  Markt nehmen. Traditionell wird im Anschluss der israelischen, ägyptischen und tunesischen Ware die Ware aus Spanien und Portugal nachgefragt. Hier bleibt es jedoch abzuwarten, wie sich die Mengen und vor allem die Qualitäten präsentieren. Hinzu kommt, dass das Zeitfenster bei zügiger Entwicklung der deutschen Bestände immer kleiner wird. Generell ist davon auszugehen, dass durch das solide Angebot der Ware die Preise nicht ins Bodenlose fallen werden und damit optional die Preise auch für den deutschen Einstieg zufriedenstellend sein könnten.

Pflanzkartoffeln

Das Pflanzkartoffelgeschäft ist so gut wie abgeschlossen. Die disponierten Mengen unterscheiden sich nicht wesentlich von denen in der letzten Vegetation. Durch die etwas kleinfallenderen Partien hat das Pflanzgut ausgereicht und es kam zu weniger Nachlieferungen. Die Qualitäten waren in diesem Jahr wesentlich besser. Die Knollen waren vitaler, mit höheren Stärkegehalten und einem höheren Turgordruck ausgestattet.  Die momentan zu beobachtende Keimung ist sehr gut. Auch hier wird die weitere Entwicklung wesentlich von der Witterung abhängig sein.

Lager und Qualitäten

Im Rahmen der Entwicklung möchten wir vor allem auf die Versorgung der Pflanzen hinweisen. Durch vermehrte Knollenanalysen konnten wir feststellen, dass eine optimale Versorgung mit Kalium, Bor , Kupfer, Magnesium und Phosphor die Lagerstabilität wesentlich verbessert. Es hat sich gezeigt, dass die Analyse ein Hilfsmittel darstellen kann, um den optimalen Vermarktungszeitraum zu ermitteln. Die potentielle Entwicklung von Lagerdruck und Schwarzfleckigkeit kann so näher beschrieben werden. Sollten Sie an den Analysen Interesse haben, können Sie sich gerne an uns wenden.  

Nach der Lagerung ist vor der Lagerung. Im Rahmen der Vorbereitung der Lagerstätten möchten wir besonders noch auf die Hygiene im Lager hinweisen. Nutzen sie den Sommer um die Läger (Kisten) von Staub und damit möglichen Quellen von Silberschorf zu befreien.

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